Projekt mit Klinikum Osnabrück

Danach wurde es praktisch: An drei Tagen durften die Schüler einen eigens für sie ausgewählten Betrieb besuchen, den beruflichen Alltag begleiten und Fragen zu den einzelnen Berufen stellen. Damit die Jugendlichen möglichst ihren Interessen entsprechend Einblicke erhalten konnten, wurde vorab geklärt, welche Berufsfelder für jeden infrage kamen. Abschließend wurden die Erlebnisse unter der Leitung einer Krankenpflegerin, einer Ergo- und einer Physiotherapeutin nachbereitet.

Für den Neuntklässler Michael Domke hat sich die Projektwoche gelohnt. „Mir ist jetzt noch klarer, was mich in den einzelnen Berufen erwartet und was mir bei meinem späteren Beruf wichtig ist“, so Domke. Schülerin Alina Pohlmann sieht es ähnlich: „Ich weiß jetzt einfach noch besser, dass ich mit Menschen und im Team und nicht im organisatorischen Bereich arbeiten will.“ In einem Betrieb hatte es so gut geklappt, dass sie dort nun ihre Ausbildung absolvieren möchte.

Die Leiterin des Fachbereichs Fortbildung der Akademie des Klinikums Osnabrück, Marianne Seeger, hat die Projektwoche maßgeblich vorbereitet und begleitet. Sie zeigte sich vom Engagement der Schüler, aber auch von der Offenheit vieler Praxen und Unternehmen begeistert, ihre Türen für einen Tag für die Jugendlichen zu öffnen. „Es ist sehr wichtig, einen Beruf zu ergreifen, den man mag, und die Unternehmen haben uns geholfen, den Schülern tief gehende Einblicke zu ermöglichen.“ Lehrerin Mareike Himmelreich gefiel besonders, dass sich jeder Schüler, seinen individuellen Interessen folgend, informieren konnte. „So konnte sich jeder mit seinen eigenen Vorstellungen auseinandersetzen und kann nun fundierter entscheiden, welchen Beruf er oder sie tatsächlich ergreifen möchte.“

Als Fachbereichsleiterin „Arbeit, Wirtschaft und Technik“ hatte sich Himmelreich bei der „Koordinationsstelle Berufsorientierung“ des Landes Niedersachsen für die Projektwoche an der Geschwister-Scholl-Oberschule beworben. Die Maßnahme ergänzt die Profilkurse, in denen Schüler sich über zwei Jahre hinweg mit möglichen Berufsfeldern und -chancen auseinandersetzen. Die Finanzierung übernahm das Kultusministerium des Landes Niedersachsen.

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